22. Januar 2021

Online-Verhalten der Jugendlichen betrifft Lehrstellensuche

Die Jugend ist online. Länger und öfter als je zuvor. Dazu kann man stehen, wie man will, ändern wird sich nichts daran. 

 

Worum geht es bei diesem Blog-Beitrag?

 

 

Internet-Nutzung einer 19-Jährigen

Elsa, unsere jüngste Mitarbeiterin (zarte 19 Jahre alt), verbringt stellvertretend für ihre Generation sehr viel Zeit am Smartphone. Wie ihre Bildschirmzeit aufzeigt, ist sie vor allem auf sozialen Netzwerken unterwegs: Instagram (ganze 2.5 Stunden pro Tag!), Snapchat (1 Stunde pro Tag – auch nicht von schlechten Eltern), TikTok (eine Dreiviertelstunde – immerhin), Pinterest und WhatsApp. 

Bildschirmzeit einer 19-Jährigen

 

 

Generation Facebook vs. Generation Instagram

Nun nimmt uns natürlich wunder, was Elsa 2.5 Stunden auf Instagram macht und wem sie folgt. Und hier wirds interessant: etwa 60% von Elsas abonnierten Personen sind Botschafter*innen, Influencer*innen und Ähnliche. Sie konsumiert also nicht hauptsächlich Inhalte von Freunden und Bekannten.

Dies ganz im  Gegensatz zur “Generation Facebook”: das Social Network, wie die Plattform auch bezeichnet wird, hat als obersten Nutzen die Vernetzung von Menschen aus der ganzen Welt. Und genau so wurde sie auch stets genutzt. Endlich konnte man sich mit Freunden und Bekannten vernetzen, sogar mit denen, die im Ausland lebten. Auf der Chronik wurden persönliche Fotos hochgeladen, der Status häufig aktualisiert, die Chat-Funktion rege genutzt. Während sich die Generation Facebook also mit Freunden austauscht, lässt sich die Generation Instagram hauptsächlich von “Fremden” beeinflussen. (Daraus ergibt sich für die Rekrutierung der Lernenden eine offensichtliche Möglichkeit: das Influencer Marketing.)

 

 

Den Auftritt im Web polieren

Eine weitere Variante, die auf der Hand liegt, ist die Pflege einer ansprechenden und authentischen Webseite. Parallel dazu kann ein Auftritt auf Social Media in Betracht gezogen werden. Als Beispiel dient uns hier die Webseite von Volg: speziell für Lernende kreiert, bildet sie auf authentische Art und Weise die Vorteile einer Lehre bei Volg, Mitarbeitenden-Interviews, Karrierechancen sowie den Bewerbungsprozess, hauptsächlich in Form von Videos, ab. 

 

 

Durch schnelle Kommunikation brillieren

Nun sind sich Jugendliche auch eine wahnsinnig schnelle Kommunikation und Reaktionszeit gewöhnt. Elsa verbringt durchschnittlich 2 Stunden pro Tag auf WhatsApp. Da sich die App an Push-Benachrichtigungen bedient, wird sie sehr oft geöffnet. Elsa und ihre Generation erhalten teils hunderte Nachrichten täglich. Schnelle Antworten werden erwartet. Es darf keine Zeit verloren gehen im Bewerbungsprozess! Können Sie dies anhand interner Prozesse nicht gewährleisten, kann auf externe Plattformen, die sich darin spezialisieren, zurückgegriffen werden.

 

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Tipps für die Lehrstellenausschreibung

Marc Purtschert

Marc Purtschert

Nach unzähligen Gesprächen mit Lehrbetrieben weiss Marc inzwischen ganz genau, worauf man für eine erfolgreiche Lernendenrekrutierung achten muss.

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