2. Juni 2020

Das Geheimnis eines jugendgerechten Bewerbungsprozess

Wer kennt nicht folgende Situation: Wir bestellen auf Zalando, Digitec oder anderen Online-Shops ein neues Produkt. Nach der Bestellbestätigung werden wir fast täglich über den aktuellen Stand der Bestellung informiert. Durch die Sendungsverfolgung kann ich sogar sehen, wo sich mein Paket gerade befindet. Die heutigen Jugendlichen sind damit aufgewachsen. Es gibt eine Transparenz zum Bestellverlauf. Einen ähnlichen Ansatz sollten Sie in Ihrem Bewerbungsprozess wählen. 

Wir erklären Ihnen wieso: 

 

Neue Situation für Jugendliche

Die Jugendlichen, meist zwischen 13 und 15 Jahre alt, befinden sich in einer ungewohnten Situation und sind unsicher. Daher ist es unerlässlich, die Bewerbenden jederzeit auf dem aktuellen Stand zu halten auch um zu verhindern, das Bewerber wieder abspringen. Alles Andere ist ein No-Go! Den Jugendlichen wird von Schulen und Berufsberatern empfohlen, sich nach 10-14 Tagen ohne Rückmeldung zur Bewerbung beim Lehrbetrieb zu melden. Eine proaktive Kommunikation von Ihrer Seite ist daher extrem Wichtig und bringt Sicherheit. 

 

Was ist ein guter Bewerbungsprozess?

Ein guter Bewerbungsprozess zeichnet sich durch drei Eigenschaften aus: 

Zeiterspanis

Der Faktor Zeit wird oftmals unterschätzt. Ist es wirklich die effizienteste Lösung, die Dossiers einzuscannen und dann elektronisch weiterzuverarbeiten? Ist es nicht einfacher, von Anfang an die Bewerbungen elektronisch zu verlangen?

Zeitersparnis im Bewerbungsprozess

Win-Win

Halten Sie die Jugendlichen über den aktuellen Stand auf dem Laufenden. So vermindern Sie auch die Gefahr, dass die Bewerber abspringen. Die meisten Jugendlichen bewerben sich gleichzeitig bei mehreren Lehrbetrieben. Erfahren Sie hier, warum Sie jederzeit allen Bewerberinnen und Bewerbern antworten sollen.

Effizienz

Eine zentrale Verwaltung der Bewerbungen hilft Ihnen auch gleich dabei, Zeit zu sparen. Es hilft Ihnen bei der Regelung der Stellvertretung, es können verschiedene Meinungen einfliessen und es geht auch bestimmt keine Bewerbung vergessen. Lesen Sie hier mehr zu den Vorteilen eines Bewerbermanagement

 

Transparenz im Bewerbungsprozess

Nehmen wir mal ein einfaches Beispiel. Sobald man etwas in einem Online-Shop bestellt, gibt es vom Spediteur oder der Post die Möglichkeit, die Sendung nach zu verfolgen. So wissen Sie als “Kunde” jederzeit, wo sich Ihr Päckli befindet. Gleiches sollte auch im Bewerbungsprozess stattfinden. Nun sind die Jugendlichen Ihre “Kunden”. Informieren Sie die Bewerbenden bei einer Empfangsbestätigung über die einzelnen Schritte in Ihrem Bewerbungsprozess.

Tranparenter Bewerbungsprozess

 

Bewerber-Journey

Versetzen Sie sich in die Lage der Jugendlichen und überlegen Sie sich, welche Ansprüche Sie als Bewerber haben. Zeichnen Sie Ihre Gedanken auf und erstellen Sie so eine kleine Bewerber-Journey. So erfahren Sie, was Sie bereits gut machen und wo Sie sich noch verbessern können. 

Beispiel Bewerbungsjourney

Fazit

Nehmen Sie das Thema Transparenz im Bewerbungsprozess ernst. Die Jugendlichen befinden sich in einer ungewohnten Situation und benötigen Ihre Unterstützung und Erfahrung. Mit einem jugendgerechten Bewerbungsprozess verhindern Sie gleichzeitig, dass die besten Bewerbenden bei längeren Entscheidungswegen vor Ihrem Entscheid bereits absagen. Nutzen Sie unsere Vorlage um Ihre eigene Bewerber-Joruney aufzuzeigen und im besten Fall zu verbessern. 

Eigene Bewerber-Journey erstellen

 

Robin Villoz

Robin spricht die Sprache der Jugend und weiss, worauf Lehrbetriebe in der Rekrutierungsphase achten sollten

E-Mail schreiben