17. November 2020

Tipps für den Umgang mit schwierigen Lernenden

Seit einigen Wochen erscheint der/die  Lernende unmotiviert. Die Leistungen im Betrieb und in der Berufsschule nehmen ab und er/sie scheint nicht ganz bei der Sache zu sein. Leider finden sich mehr Lehrbetriebe als gewünscht jedes Jahr im Herbst, in einer solchen Situation wieder. Was kann unternommen werden? Ist eine Lehrvertragsauflösung die einzige und beste Möglichkeit? 

In diesem Blog-Beitrag

 

Was kann ich als Berufsbildner*in tun? 

Lassen Sie sich als erstes Zeit bei der Rekrutierung. Lassen Sie die Jugendlichen Schnuppern, damit sie die Arbeit, Abläufe und natürlich auch das Team, die Lernenden und Berufsbildner kennenlernen. Wenn die persönliche Beziehung stimmt, ist das bereits eine gute Grundlage, Jugendliche zu jungen Fachkräften zu entwickeln. 

Nehmen Sie sich aber auch genügend Zeit für Gespräche mit den Lernenden. Dabei soll es nicht nur um geschäftliche Themen gehen, sondern auch private Probleme oder Themen sollen angesprochen werden können. Vielleicht hat die private Situation ja mit der sinkenden Motivation zu tun. 

Mehr Ideen, was Sie als Berufsbildner*in tun können finden Sie hier.

 

Wo erhalte ich Unterstützung? 

Neben dem Berufsbildungsamt und dem/der Berufsinspektor*in gibt es auch Unternehmen, welche ein Coaching für Berufsbildner*innen anbieten. Eines davon ist Dreipunkt aus Luzern.

Dreipunkt blickt auf langjährige Erfahrungen zurück und kann mit dieser Expertise Lehrbetriebe in schwierigen Situationen unterstützen. Dreipunkt ist das Kompetenzzentrum für Arbeitsintegration in der Zentralschweiz.

 

Wie könnte ein Coaching aussehen? 

  • Anruf bei den Experten von Dreipunkt für eine Terminvereinbarung 
  • Dreipunkt besucht Sie im Betrieb für die Besprechung 
  • Sie geben den Auftrag für das Coaching
  • Lösungserarbeitung und Timeline durch Dreipunkt
  • Durchführung und Begleitung der getroffenen Massnahmen 
  • Abschlussgespräch


Sie als Lehrbetrieb können bestimmen, wie lange der Coach involviert ist. Gregor Zemp meint dazu:

"Unser Ziel ist es, Berufsbildner*innen und Lernende
mit gezielten Massnahmen zu unterstützen, damit es
nicht zum Lehrabbruch kommt.
Denn bei einem Lehrabbruch oder einer Vertragsauflösung verlieren alle."

 

Der Betrieb verliert einerseits eine potenzielle Fachkraft und für Lernende ist es ein negativ prägendes Erlebnis, das das Selbstvertrauen schwächt. 

Gelingt es den Lernenden nicht, wieder in die Spur zu kommen, können für die Gesellschaft hohe Kosten entstehen. Dies gilt es zu verhindern. Bieten Sie ebenfalls Lehrstellen für Lehrfortsetzer*innen an? Nutzen Sie Yousty um auf dieses Angebot aufmerksam zu machen.

 

Zum Angebot von Dreipunkt

Gregor Zemp

Dreipunkt ist das Kompetenzzentrum für Arbeitsintegration in der Zentralschweiz und engagiert sich seit 2011 in der Berufsbildung. Lernende werden während ihrer beruflichen Ausbildung, schulisch und persönlich begleitet. Unser oberstes Ziel ist es, Jugendliche mit verschiedensten Voraussetzungen in den ersten Arbeitsmarkt zu integrieren! Dabei nehmen wir eine Drehscheiben Funktion zwischen Lernenden/Eltern, Betrieb und Berufsschule/ÜK ein. Wir coachen Lernende und Berufsbildner, vermitteln bei Problemen und stehen mit lösungsorientiertem Denken und Handeln zur Seite.

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